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Naturheilkunde

Schröpfen

hat seinen Ursprung in der Traditionellen Chinesischen Medizin und ist ein klassisches Ausleitungsverfahren. Das Schröpfen ist eine Therapieform die das Ziel verfolgt, Blockaden aufzulösen, um auf diesem Weg den Energiefluss des Körpers anzuregen.

Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken

Das Schröpfen erfolgt hauptsächlich am Rücken, da hier die Reflexzonen liegen, die mit einzelnen Organen im Körper in Verbindung stehen. Geschröpft werden Verhärtungen der Haut, Erhebungen und leichte Eindellungen.
Sie lassen auf eine Fehlfunktion der mit dieser Stelle verbundenen Organe schließen. Durch das gezielte Schröpfen dieser Hautzonen werden die entsprechenden Organe unmittelbar beeinflusst und aktiviert.

Neben dem normalen ("trockenem") Schröpfen gibt es auch das "blutige Schröpfen", bei dem die Haut etwa fünf Millimeter tief eingeritzt wird, bevor man das Glas aufsetzt – eine Art Aderlass also.
Das Verfahren stammt aus dem klassischen Altertum und war in ähnlicher Form auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage war, dass eine Erkrankung auf ein Zuviel an schlechten Säften im Körper zurückzuführen ist, und diese sollen von den Schröpfköpfen abgesaugt werden.
Schröpfen wird gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt:
Migräne, Entzündungen, Rheuma, Tinnitus, Asthma, Pleuritis, Verstopfung, Menstruationsbeschwerden, Durchblutungsstörungen, chronische Kopfschmerzen, Juckreiz, Lungenkrankheiten, Bandscheibenprobleme, Hexenschuss, Gelbsucht, Nierenschwäche, Bluthochdruck usw.
Die Schröpfgläser werden meistens am Rücken aufgesetzt und verbleiben etwa 15 Minuten auf der Haut. Nach der Behandlung spürt der Patient eine länger anhaltende Wärme an den geschröpften Punkten.

Baunscheidtieren

Das Baunscheidt-Verfahren gehört zu den alten Heilmethoden, die die Bildung von Blasen zur Ausscheidung bewirken.
Bei diesen Beschwerden hat sich das Baunscheidtieren bewährt:

  • Arthrose und Gicht
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • akute und chronische Entzündungen (z. B. Harnwegsinfekte)
  • funktionelle Organstörungen (z. B. Reizmagen, Verdauungssäftemangel, Verstopfung)
  • seelische Erschöpfung und Niedergeschlagenheit
  • Schwindel und Ohrensausen

Pro Behandlung erfolgen 20 bis 30 „Stichelungen”, die mit einem reizenden Öl eingerieben werden. Dieses bewirkt innerhalb von 48 Stunden die Bildung von hirsekorngroßen Bläschen, die meist eine klare bis gelbliche Flüssigkeit enthalten, mit der Schadstoffe ausgeschieden werden. Die Pusteln heilen in ca. zwei Wochen vollständig ab.
Das Baunscheidt-Verfahren aktiviert die gesamte körpereigene Immunabwehr. Außerdem verbessert es die lokale Durchblutung sowie den Lymphfluss und regt über Nervenverbindungen auch fern liegende innere Organe sowie das Hormonsystem an.
Neben allergischen Reaktionen auf das Baunscheidtöl kann es bei Menschen mit dunklerem Teint zu einer vorübergehenden Narbenbildung kommen.

Aderlass

Der Aderlass zählt zu den Ausleitungsverfahren: Stoffe, von denen der Körper zu viel hat, werden nach außen geleitet, um ihn zu entlasten. Der Aderlass ist eine Blutentnahme zu therapeutischen Zwecken.
Die vielfältige Wirkungen des Aderlasses erklären sich aus dem "leeren Raum", der durch den Blutentzug geschaffen wird. Dieser wird durch ein Nachströmen von Gewebsflüssigkeit wieder aufgefüllt. Dadurch verändert sich die qualitative Zusammensetzung des Blutes. Dadurch wird die Fließeigenschaft des Blutes verbessert, ein blutbildender Reiz auf das Knochenmark ausgeübt und eine Vermehrung der Leukozyten (weiße Blutkörperchen) bis hin zu einer Einflussnahme auf im Gewebe zurückgehaltene Stoffwechselendprodukte und Toxine (Gifte) erreicht.

Irisdiagnose

Die ältesten Hinweise auf die Irisdiagnose finden sich auf Steinplatten eingemeisselt, die im asiatischen Raum gefunden wurden und die schon ein paar tausend Jahre alt sind. Speziell die Chinesen und die Japaner haben sich mit farblichen Veränderungen im Auge beschäftigt, sie haben jedoch keine topographische Zuordnung der Sektoren getroffen. Im alten Ägypten hat die Augendiagnose wahrscheinlich eine Blütezeit erlebt. Zahlreiche Funde deuten darauf hin.
Mittlerweile hat die Augendiagnose zunehmend an Bedeutung gewonnen.
Der Begriff Iris-Diagnose wird mittlerweile auch gern gegen die Bezeichnung Iridiologie ersetzt – das bedeutet Befunderhebung aus dem Auge anstatt Diagnose.

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Harndiagnostik

"Der Urin ist der Spiegel des inneren Chemismus und der innere Chemismus ist der Ausdruck in der Harmonie der Funktionen der einzelnen Organe. Deshalb werden wir durch die gründliche Beobachtung alles dessen, was im Urin zum Ausdruck kommt, am leichtesten imstande sein, den Organismus zu beurteilen." (Hartung)
Die traditionelle Harndiagnostik liefert eine Vielzahl wichtiger Informationen. Die Einbindung des Nierensystems in den Gesamtorganismus führt zu komplexen Wechselwirkungen mit anderen Organen und Organsystemen. Zusätzlich besteht ein enger Bezug zum gesamten Stoffwechsel.
Ganz allgemein gilt, dass sämtliche Veränderungen des Harns in einem sehr engen Zusammenhang mit den funktionellen Vorgängen insbesondere im Verdauungstrakt stehen, was durch die traditionelle Harndiagnostik bestätigt wird.

Blutanalysen

Die Blutanalyse bietet viele diagnostische Möglichkeiten.
Da ich über viele Jahre selbst in der Schulmedizin tätig war, bin ich mit den Errungenschaften und Möglichkeiten der klassischen Medizin mit ihren modernen Analyseverfahren des menschlichen Blutes vertraut.
Im Bedarfsfall arbeite ich dazu eng mit einem modern ausgestatteten und zuverlässig arbeitenden Analyselabor zusammen, welches auch kurzfristig alle notwenigen Untersuchungen realisieren kann.
Die klassischen Laborwerte ergänzen die naturheilkundlich ermittelten Befunde geben weiteren Aufschluß über die Stoffwechselsituation des Patienten.

Ihre Heilpraktikerin Birgit zum Felde

Ihre Heilpraktikerin
Birgit zum Felde

Meine Ausbildung habe ich bei Dr. Sielmann absolviert.

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